Handekzemen vorbeugen

Die richtige Pflege ist für beanspruchte Hände die beste Vorbeugung gegen Ekzeme. Gerade Berufsgruppen wie Friseure, Kosmetiker, Gärnter, Bauarbeiter oder auch Köche sind besonders dafür gefährdet. Ihre Hände sind einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt- chemischen, mechanischen und thermischen Reizen. Geeignete Schutzhandschuhe alleine reichen oftmals nicht aus. Die Haut wird trocken, rissig, rötet sich, schuppt und juckt.
Doch wie pflegt man richtig? Es ist nicht nur wichtig, die Haut mit Repaircremes zu regenerieren (am besten abends die Hände eincremen und darüber für die Nacht Baumwollhandschuhe tragen). Sondern vor und während der Arbeit sollte die Haut mit speziellen Schutzcremes verwöhnt werden. Diese bilden einen fast unmerklichen Schutzfilm vor Wasser, Seife und aneren hautschädigenden Einflüssen.

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Heller Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt

Die Liste der Berufskrankheiten wurde 2015 erweitert. Nun zählt auch endlich der Helle Hautkrebs zu den Berufskrankheiten. Denn bei dieser Hautkrebsart besteht ein nachweisbarer Zusammenhang mit der Sonnenlichtdosis. Bei allen Patienten, die viele Jahre im Freien gearbeitet haben und nun an Hellem Hautkrebs leiden, sollte geprüft werden, ob eine Meldung an die zuständige Berufsgenossenschaft in Frage kommt. Das betrifft zum Beispiel Gärtner, Bauarbeiter, Briefträger oder Bademeister. Dieser Anspruch gilt auch für Rentner. Wird die Berufskrankheit anerkannt, werden die Behandlungskosten nicht mehr von der Krankenversicherung übernommen. Stattdessen übernimmt die Unfallversicherung diese- was oftmals über die Leistungen der Krankenkassen hinausgeht.

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Hautalterung

Die Hautfestigkeit nimmt am stärksten zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr ab. In diesem Zeitraum sinkt sie von 95 auf nur 61%. Das heißt also, dass in diesem Alter die Weichen für das spätere Aussehen der Haut gestellt werden.

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Ab Januar 2015 gilt ausschließlich die E-Card

Die alte KV-Karte verliert am 31.12.2014 ihre Gültigkeit, egal welches Datum aufgedruckt ist. Patienten ohne gültige Chipkarte müssen Konsultation und Rezepte vorerst privat bezahlen, bis sie die gültige Karte vorgelegt haben. Dafür hat der Versicherte 10 Tage Zeit. Alternativ kann die Vorlage eines gültigen Versicherungsscheines der jeweiligen Krankenkasse erfolgen.

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Handpflege im Winter

Durch die Kälte werden die Hände stark strapaziert und werden rau und rissig. Auch der Versuch, kalte Hände mit heißem Wasser aufzuwärmen, trocknet diese sehr stark aus. Dies sollte unbedingt vermieden werden! Besser ist es, die Hände direkt nach dem Duschen einzucremen, wenn die Haut etwas gequollen ist. Dann werden die Wirkstoffe besser aufgenommen. Wohltuend ist auch das abendliche Eincremen der Hände. Werden dann noch Handschuhe darüber getragen, wirkt das wie eine Intensivkur!

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Kopfläuse nur durch Kopf-zu-Kopf-Kontakt

Entgegen der weitläufigen Meinung können Kopfläuse weder springen noch fliegen. Eine Übertragung ist also nur durch den direkten Kopf-zu-Kopf-Kontakt möglich. Besteht der Verdacht auf eine Infektion sollte die Kopfhaut und die Haare nach Nissen oder lebenden Läusen abgesucht werden. Zur Behandlung stehen viele verschiedene Mittel zur Verfügung. Ganz wichtig ist die Meldung des Kopflausbefalls durch die Eltern an Gemeinschaftseinrichtungen, was auch gesetzlich im Infektionsschutzgesetz geregelt ist. Eine ärztliche Meldepflicht besteht nicht. Nur durch Kontrollen der Kontaktpersonen kann eine weitere Ausbreitung der Infektion verhindert werden. Eine prophylaktische Behandlung ist nicht notwendig.

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Jeder 4. Patient würde gern Arzttermine online buchen

Als Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 6000 Krankenversicherten kam heraus, dass fast jeder 4. Patient gern online Termine vereinbaren würde. Der direkte Weg über die Homepage der jeweiligen Praxis wird als bevorzugt angesehen. 39 Prozent der Befragten hielten es für wichtig oder sehr wichtig, die Homepage des Arztes vorher besuchen zu können. Fast jeder 2. wünschte sich dort Informationen über das Leistungsspektrum und die Sprechzeiten, den fachlichen Werdegang und spezifische Zusatz-Qualifikationen.

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UV-Strahlung durch Flugzeugfenster

In einer Meta-Analyse von M. Sanlorenzo konnte nachgewiesen werden, dass das Melanomrisiko bei Piloten und Flugbegleitern mehr als doppelt so hoch ist als normalerweise. Es konnte gemessen werden, dass diese Bevölkerungsgruppe durch die Verdopplung der Strahlenbelastung mit UV-Strahlung in ca 9000 Metern Höhe deutlich häufiger am bösartigen Melanom erkrankt und verstirbt (42 Prozent höher). Es wird vemutet, dass Frontscheiben und Fenster von Flugzeugen die UV-Strahlung nur in geringen Mengen zurückhalten.

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